Herbsthimbeeren pflanzen - was ist zu beachten

Himbeeren im eigenen Garten sind nicht nur eine beliebte Pflanze, sondern auch eine gern gesehene und vernaschte Köstlichkeit und Erfrischung. Wer nicht nur im Sommer die köstliche Beere aus eigenem Anbau genießen möchten, sollte die sogenannten Herbsthimbeeren pflanzen. Aussaat und Pflege sind sehr einfach, wobei man den Anspruche bereits in der Wahl der exakten Sorte definieren kann.

himbeeren

Sieben Sorten der Herbsthimbeeren

Wenn Sie sich für Herbsthimbeeren in Ihrem Garten entscheiden, können Sie die Früchte bis zum November ernten. Es gibt sieben unterschiedliche Arten der Pflanze, wobei sich diese vor allem im Geschmack und ihrer Haltung unterscheiden. Die "Aroma Queen" stammt aus Dresden und überzeugt mit einem sehr feinen Aroma. Die "Sugana" ist sehr ertragreich, denn bei dieser Pflanze können Sie direkt zweimal ernten. Abgesehen davon können Sie sie sehr gut im Garten halten. Eine der bekanntesten Sorten der Herbsthimbeere ist das "Goldkind". Sie überzeugt mit einem sehr süßen Geschmack. Auch die Sorte "Autum Bliss" schmeckt sehr gut, punktet bei Gartenliebhabern aber vor allem mit ihrer Beständigkeit. Die aus der Schweiz stammende "Himbotop" besticht mit einem sehr feinen Geschmack. Die beiden letzten Sorten "Polka" und "Pokussa" zeigen ihre Beliebtheit hauptsächlich durch ihren geringen Anspruch an Boden und Pflege. Tragen sie erst einmal Früchte, sind diese besonders fest und schmecken herrlich süß.

Bei der Herbsthimbeere auf die Saatzeit achten

Grundsätzlich können Sie die Herbsthimbeere ab Oktober im Garten pflanzen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie sie nicht genau dort setzen, wo bereits einmal Beeren wuchsen. Denn dann müssen Sie mit einer sogenannten Bodenmüdigkeit rechnen und der Ertrag fällt meist niedrig aus. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass die Herbsthimbeere keine allzu hohen Ansprüche an die Bodenqualität hat. Wenn Sie eher lehmigen Untergrund in Ihrem Garten haben, können Sie diesen mit Kompost etwas anreichern. Im Idealfall sollte der Standort der Herbsthimbeere einen pH-Wert von 5,5 aufweisen, also leicht sauer sein. Zudem sollte viel Lichtzufuhr in Form von direkter Sonneneinstrahlung gewährleistet sein. Achten Sie darauf, dass die Pflanze zwar sehr feucht steht, dabei aber keiner Staunässe ausgesetzt ist. Da die Wurzeln der Herbsthimbeere nicht sehr weit in den Boden reichen, macht es Sinn, dass Sie sie auf einem Hügelbeet mit einer Höhe von rund 20 Zentimeter ansetzen. Sie müssen zur Absicherung für einen sicheren Wuchs nicht unbedingt ein Spalier anfertigen, es reicht aus, wenn Sie das Gitter auf den Boden legen.

Die richtige Pflege sorgt für reichen Ertrag

Wenn Ihre Himbeerpflanze im Laufe der Zeit zu dicht wachsende Triebe hat, können Sie diese im Laufe des Sommers auslichten. Denn es ist klar, dass die Früchte vor allem bei sonnigem Wetter gut ausreifen. Greifen Sie regelmäßig zu Beerendünger, das gewährleistet ein gutes Wachstum und eine ertragreiche Ernte. Ausgiebig gießen müssen Sie die Herbsthimbeere allerdings nur, wenn es über einen längeren Zeitraum nicht regnet. Achten Sie im ersten Jahr nach dem Setzen der Pflanze darauf, sämtliches Unkraut in den Zwischenräumen zu entfernen. Sie können statt dessen genau dort eine Mullschicht auftragen oder Rasen säen, dann können Sie die dort notwendigen Arbeiten einfacher ausführen.




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